23.11.2023

Moers: Adventsbasar in Asberg kehrt zurück – mit Neuerung

Nicht nur Glühwein wird den Besucherinnen und Besuchern des Adventsmarktes in Moers-Asberg geboten. (Symbolbild) © FUNKE Foto Services | Vladimir Wegener

Moers. Der Adventsbasar in Moers-Asberg steht vor dem Start. Der weihnachtliche Markt bietet Besuchern ein breites Angebot – an einem neuen Standort.
 

Die Asberger Bürgergemeinschaft e.V. lässt den beliebten Adventsbasar wieder aufleben. Er beginnt am 2. Adventssonntag, dem 10. Dezember, ab 11 Uhr. Zuletzt hatte der Markt vor den Corona-Einschränkungen noch in der Konstantinstraße in Moers stattgefunden.

Diesmal wird stattdessen der neue Festplatz am Sportpark Asberg an der Asberger Straße genutzt. Hier wurden in diesem Jahr bereits erfolgreich ein Sommerfest und das Oktoberfest der genannten Veranstalterin abgehalten. Auch für den Adventsbasar bietet die neue Fläche das geeignete Umfeld, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Moers.

 

Adventsbasar in Moers-Asberg mit Glühwein, Gulasch-Kanone und Nikolaus

Die Besucher erwartet demnach ein breites Angebot an Getränken und Speisen. Dazu zählen Glühwein, Punsch, Bier, Kaffee, Kuchen, Reibekuchen und Suppe aus der Gulasch-Kanone. Zudem soll eine Feuerschale zu einem besinnlichen Beisammensein beitragen. Für die Besucher werden kleine Präsente vorgehalten, die der Nikolaus an Groß und Klein verteilen wird.

An dem Adventsbasar beteiligen sich die Mitglieder der Asberger Bürgergemeinschaft. Das sind der Volkschor, der Spielmanns- und Gardemusikzug Blau-Weiß Asberg, der TV Asberg, der Garde Corps Moers 2017, die Humorica 69, der Tennisclub Asberg (TCA), der Obst- und Gartenbauverein Asberg und die Freiwillige Feuerwehr Moers. Ebenfalls dabei ist der Eine-Welt-Laden Asberg neben verschiedenen weiteren Akteuren. Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann sich noch bei der Asberger Bürgergemeinschaft anmelden. Dies ist unter der Telefonnummer 0151/73003092 möglich.

31.12.2022

„Das sind unsere Lieblingsorden“

Die erste Session von Manni I. und Bea I. war kurz: Nach der Proklamation am 13. November 2021 lief sie nur noch 13 Tage – dann war pandemiebedingt Schluss. Foto: Norbert Prümen

Moers · Welche vier jecken Auszeichnungen dem Moerser Prinzenpaar Manni I. und Bea I. besonders am Herzen liegen und wie es sein kann, dass falsche Jahreszahlen plötzlich doch die richtigen sind.

 

Was wäre der Karneval ohne Orden. Prinz Manni I. und Prinzessin Bea I. verleihen in ihrer Doppelsession 900 Orden. Sie schätzen Karnevalsorden. „Einige stechen heraus“, sagen die beiden Regenten. „Sie haben besondere Motive, eine besondere Geschichte oder eine besondere Bedeutung.“ Vier Orden sind ihnen besonders ans Herz gewachsen.

 

Orden mit Geleucht der ‚KG Jecken Komitee‘ Das Geleucht von Otto Pine steht auf der Halde Rheinpreußen und ist – neben dem Moerser Schloss – ein Wahrzeichen der Grafenstadt, die mehr als 100 Jahre lang auch Bergbaustadt war. Die Karnevalsgesellschaft ‚Moerser Jecken Komitee‘ verewigte das Geleucht, eine übergroße rote Grubenlampe, die zwischen dem Moerser Stadtteil Meerbeck und dem Duisburger Stadtteil Baerl liegt, auf ihrem Sessionsorden. Das Geleucht steht rechts neben der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, zu deren Namenstag am 4. Dezember Barbarafeiern ausgerichtet werden, beispielsweise von der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition Linker Niederrhein in Kamp-Lintfort.

 

„Barbara und Geleucht für einen Orden zu wählen, ist eine schöne Idee“, sagt Prinz Manni I., der mit bürgerlichem Namen Manfred Oestreich heißt. „Bislang wurde das Geleucht noch nicht als Motiv verwendet. Dabei steht es für die Region, die bis heute von Kohle und Stahl geprägt ist. Das ist erstaunlich.“ Den Orden bekamen Manni I. und Bea I. beim Hoppeditzerwachen der ‚KG Jecken Komitee‘ verliehen, das am 4. November im Haus Kampmann gefeiert wurde.

 

Orden mit Gardetänzer des Garde Corps Moers Seit 2020 gehören Manfred Oestreich und Beate Timpen, wie Bea I. mit bürgerlichem Namen heißt, dem Garde Corps Moers an. Sie sind das erste Prinzenpaar des Corps, das im Herbst 2017 gegründet wurde. Ihr Prinzenführer, Jörg Thiel, gehört ebenfalls dem Corps an, das die Farben Blau und Weiß trägt. Ihr zweiter Prinzenführer, Enno Kramer, ist gleichzeitig Geschäftsführer des Kulturausschusses Grafschafter Karneval. Auf dem Orden des Garde Corps ist ein tanzender Gardetänzer zu sehen.

„Ein Prinzenpaar kann ohne seinen Hofstaat, seine Prinzencrew, nicht leben“, sagt die Prinzessin. „Genauso wichtig wie der Hofstaat sind der Karnevalsverein, die Karnevalsgesellschaft und der Dachverein, die hinter uns stehen.“

26.12.2021

Prinzenpaar plant mit Doppelsession

Prinzessin Bea I. und Prinz Manni I. haben sich schon früh auf eine Doppelsession eingestellt. Foto: Rüdiger Bechhaus

Vier Laudationen hätte Christian Behrens am 8. Januar 2022 halten sollen, weil die Senatoren der Ersten Großen Grafschafter Karnevalsgesellschaft „Fidelio“ 1951 ihren Senatorenball feiern wollten. Gleich vier Senatoren wollten sie in ihren Reihen aufnehmen. Doch der Moerser Kleinkünstler, der durch sein Programm „Kleine Welten“ bekannt geworden ist, kann diesmal wohl keine Lobreden halten. Der Senatorenball am zweiten Samstag im Januar fällt voraussichtlich aus. 

 

Mit dem Senatorenball der Fidelio startet traditionell die zweite Hälfte der Session, wie mit der Haussitzung der KG Humorica, um langsam dem Nelkensamstagzug entgegenzusteuern, dem Höhepunkt der Session. Doch diesmal ist alles anders sonst. Für gewöhnlich beginnt die fünfte Jahreszeit in der Grafschaft oft vor dem offiziellen Start am 11.11 um 11.11 Uhr, 2021 war es am 6. November mit dem 33. Geburtstag der Grafschafter Funken in der Viva-Eventhalle in Neukirchen-Vluyn. Am Samstag nach dem 11.11., dem 13. November wurde das Prinzenpaar Manni I. und Bea I. im Rheinkamper Kulturzentrum proklamiert, wie bei allen Veranstaltungen im November freiwillig unter 2G-Bedingungen. „Erst einmal feiern und gucken, wohin die Reise geht“, blickte Bürgermeister Christoph Fleischhauer bei der Proklamation vorsichtig in die Zukunft. Zwei Wochen feierten die Narren, bis sie mit der Einweihung des Standquartiers „Haus Engeln“ die erste Hälfte der Session 2021/2022 abschlossen. Sie gingen in die Advents- und Weihnachtspause, um zu gucken, wohin die Reise geht, wie es der Bürgermeister schon formuliert hatte.

 

Viele Karnevalsgesellschaften haben zwischenzeitlich ihre Bütten- und Galasitzungen abgesagt, zum Beispiel die KG Lusticana St. Barbara Moers-Meerbeck, die traditionell im Jugendheim an der Lindenstraße auf engstem Raum in familiärer Atmosphäre feiert. „Die Gesundheit und die Sicherheit, sowohl der Gäste als auch der Mitglieder, steht für uns an erster Stelle“, begründet Präsidentin Petra Weier die Absage.Für kleinere Vereine, die ihre Sitzungen mit Künstlern aus den eigenen Reihen gestalten, ist es einfacher, Sitzungen abzusagen, als für größere Gesellschaften. Zum Beispiel greift die KG Fidelio neben eigenen Künstlern, wie ihren Gardetänzerinnen, bei der Herren- oder Damensitzung auch auf andere Künstler zurück.

„Aussteigen ist leicht gesagt“, erklärt Fidelio-Präsident Dieter Böhl und fügt hinzu: „Aber irgendjemand hat die Kosten zu tragen.“ Es gibt zwar einen Sonderfonds, der Mitte Dezember 2021 von der Bundesregierung aufgelegt wurde. Bis Ende Dezember haben sich Karnevalsgesellschaften registrieren zu lassen. Viele glauben aber nicht daran, ein Sonderfonds werde Kosten für Absagen komplett übernehmen, zum Beispiel für gebuchte Künstler oder reservierte Säle.

15.11.2021

Bea I. spielt Saxophon und Manni I. tanzt

Bea I. spielte bei der Proklamation zusammen mit ihrem Saxophonlehrer Thorsten König Karnevalslieder. Im Hintergrund (Mitte): Prinz Manni I. Foto: Norbert Prümen

Moers/Neukirchen-Vluyn · „Die Grafschaft singt und lacht“ heißt das Motto der neuen KGK-Majestäten. Im Kulturzentrum Rheinkamp wurden Manfred Oestreich und Beate Timpen als Prinzenpaar proklamiert. Und auch andernorts war karnevalstechnisch einiges los.

 

Manfred Oestreich und Beate Timpen sind seit Mai 2021 von Sommerfest zu Sommerfest gereist, um sich mit Gefolge als zukünftiges Prinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval vorzustellen. Da er zehn Tage vor Rosenmontag 1961 geboren wurde, sei er schon als kleines Kind vom Karneval begeistert gewesen. Sie lernte als gebürtige Ost-Berlinerin in jungen Jahren den Fasching kennen, der anders als der politische Karneval in der DDR nicht als staatfeindlich galt, bis 1989 Mauer und Eiserner Vorhang fielen. 2008 zog sie mit 41 Jahren nach Moers, um ganz dem fröhlichen Treiben zu verfallen, das die Winterdepression überwinde, wie sie sagt.

 

Am Samstagabend wurden die beiden Mitglieder des Garde Corps Moers im Rheinkamper Kulturzentrum als Prinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval proklamiert. Als Manni I. und Bea I. regieren sie jetzt die Grafschaft. Ihr Motto lautet: „Die Grafschaft singt und lacht – Manni I. und Bea I. sind an der Macht.“ Ihr Karnevalshimmel steht unter dem „Covidstern“. Der Versicherungsmakler und die Angestellte der DB Cargo gehen ein kalkuliertes Risiko ein. Auf der einen Seite sind die Jecken nach der verlorenen Session 2020/2021 so heiß auf den Karneval wie selten zuvor. Dabei fallen aber liebevolle Bützchen und enger Kontakt weg, obwohl die Narren bei Saalveranstaltungen, zum Beispiel bei der Proklamation, bereits freiwillig eine 2G-Regelung einhalten. So sorgten sie bei der Feier am Samstagabend für die beste Stimmung seit mehreren Jahren.

17.02.2020

Kleinfastnacht: Karnevalisten auf Hamstertour durch Asberg

Die Gaststätte „Liesen Eiche“ gehört zu den traditionellen Anlaufpunkten der Kleinfastnacht. Foto: Christoph Reichwein (crei)

„Sie wissen genau, wann wir bei ihnen vorbeikommen.“ Herz ist Kassierer der Asberger Bürgergemeinschaft und war schon 2015 mit dabei, diesmal als Zirkusdirektor mit grünem Frack und schwarzem Zylinder.

2015 war die erste neue Kleinfastnacht in Asberg organisiert worden. Die erste war nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden, aber in den 1980er Jahren eingeschlafen. Die Kleinfastnacht startet immer am Samstag vor Nelkensamstag um 11.11 Uhr vor der Gaststätte „Haus Engeln“ an der Römerstraße. Eine Gruppe läuft Richtung Asberger Ortskern, eine Gruppe Richtung Burgfeld, um „Wörschkes“ und Eier für eine Karnevalsparty am Samstagabend zu „hamstern“. In diesem Jahr waren mit 50 Jecken etwas mehr als zuletzt dabei. Auch Prinz Alfred I. und Prinzessin Mareike I. mischten sich mit ihrem Gefolge darunter. „Das ist eine schöne Tradition“, meinte der Prinz. „Woanders gibt es sie nicht.“

Jörg Thiel vom Garde Corps Moers hatte sich als Pirat verkleidet und freute sich über gutes Wetter. Bei mehr als zehn Grad Celsius sang er zusammen mit den Narren das Asberger Wörschkes- und Eierlied: „In Asberg sind die Quetschen rief, een, twe, drie – für enne Pfennig kriegt man fief, een, twe, drie. Von Dag do sammeln wir die Wörschkes, ok Eier passen in dat Körbken“

 

Die Narren hielten an Häusern, die mit Ballons oder Konfetti geschmückt. Zu den traditionellen Anlaufpunkten zählen zum Beispiel auch die Lotto-, Tabak- und Postagentur von Monika Nellen oder die Gaststätte „Liesen Eiche“ der Familie Borkovic. Am Abend feierten die Narren zusammen mit den Asbergern in der Gaststätte „Haus Engeln“ eine Karnevalsparty – und ließen sich die Würstchen und Eier schmecken, die sie gesammelt haben. Dazu boten sie kostenlos ein karnevalistisches Programm an, diesmal unter anderem mit dem Gardemusikzug Blau-Weiß Asberg, der Elfengarde und der Showtanzgruppe Expressives der KG Elfenrat Moers-Eick sowie einer Tanzgruppe der KG Humorica.

Veranstalter der Kleinfastnacht ist die die 1990 gegründete Asberger Bürgergemeinschaft. Heute gehören ihr zwölf Vereine an. Größtes gemeinsames Fest ist das Asberger Oktoberfest am ersten Oktoberwochenende. Die Asberger Bürgergemeinschaft organisiert aber nicht nur Feiern, sondern unterstützt auch kulturelle Projekte, wie die Umgestaltung des Asberger Ehrenmals zu einem Mahnmal für die Opfer von Krieg, Gewalt und Flucht.

 

24.11.2019

Prinzenpaar zieht mit einstigem Partisanenlied los : Ordensverleihungen und neue Prinzenlieder

Der Kulturausschuss Grafschafter Karneval (KGK) lud zum Ordensempfang in die Gaststätte Engeln  ein.  Foto: Christoph Reichwein (crei)

Die Tage vor Totensonntag gehörten den Karnevalisten. Das Prinzenpaar des Kulturausschusses stellte beim Prinzenempfang sein musikalisches Programm vor. Das Kinderprinzenpaar des Kulturausschusses und die Kamp-Lintforter Stadtprinzessin wurden proklamiert.
 

Von Peter Gottschlich  Quelle: RP Online

KGK-Prinzenpaar stellt sein Lied für die Session vor

Das Lied „Bella Ciao“ haben in Italien Reispflückerinnen während des Ersten Weltkrieges gesungen und Partisanen während des Zweiten Weltkrieges. Hannes Wader machte es zu seinem Erkennungslied, bis es El Profesor im Remix von DJ Florent Hugel zum deutschen Sommerhit 2018 werden ließ. Seit Freitagabend ist das Lied der Reispflückerinnen und Partisanen auch das Lied des Prinzenpaares Alfred I. und Mareike I. Zusammen mit seinem Hofstaat gab das Paar das Lied beim Prinzenempfang des Kulturausschusses Grafschafter Karneval das erst Mal zum Besten, unterlegt mit dem Refrain: „Kommt lasst uns tanzen, kommt lasst uns feiern.“ Das Lied könnte sich zum Karnevalshit entwickeln, wie am Freitagabend die Begeisterung von 150 Narren im Saal des Hauses Engeln zeigte. Vorher wurden die Prinzenorden verliehen. Auch beim Einzug gab sich das Prinzenpaar mit seinem Hofstaat musikalisch. Es zog mit dem Gardemusikzug „Blau Weiß“ Asberg ein, der den Song „The Final Countdown“ von Europe spielte.

Karneval im Zeichen der Laga
Obwohl die Landesgartenschau erst am 17. April startet (dann ist der Rosenmontagszug schon siebeneinhalb Wochen vorbei), steht die Session in Kamp-Lintfort unter diesem Stern. Am Freitag zog Laga-Maskottchen Kalli mit Nicole Menssen in das Josef-Jeurgens-Haus ein, bevor sie vom KKV-Präsidenten Armin Linsinger die Amtskette und vom Festausschuss-Präsidenten Bernd Grossauer das Zepter überreicht bekam. Das Maskottchen ist auf der Titelseite der Narrenrundschau mit der Kamp-Lintforter Stadtprinzessin abgebildet. „Kalli“ ziert außerdem den Orden und den Prinzensticker. „Du wirst in die Laga 2020 führen“, gab Bürgermeister Christoph Landscheidt Nicole I. bei der Proklamation mit auf den Weg. Auch wenn im Karneval an Aschermittwoch alles vorbei ist, wird die 45-Jährige auf der Laga noch einmal ihr rot-weißes Kostüm tragen: Am 16. August um 11.11 Uhr ist sie beim Europäischen Prinzentreffen mit dabei. Dieses wird vom Festausschuss Kamp-Lintforter Karneval auf dem Festplatz der Landesgartenschau organisiert. Begleitet wird sie dann von ihren Adjutantinnen Delia Möllmann und Silke Maas, wie am Freitagabend vor 180 Narren.

Chris I. und Anna II. haben jede Menge Power

Proklamation von Kinderprinz Chris I. (Lubik) und Kinderprinzessin Anna II. (Vorstadt). Sie traten am Samstag die Nachfolge von Kinderprinz Max I. (Ramackers) Kinderprinzessin Hannah I. (Uhlig) an. Und so wurden die einen mit Dank verabschiedet, die anderen als Kinderprinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval proklamiert. Der neue Kinderprinz erhielt in der Aula der Erich-Kästner-Gesamtschule in Homberg vom Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer den Pallmann überreicht, wie das Zepter in der Grafschaft heißt. Das „kleine“ Prinzenpaar gehört derselben Karnevalsgesellschaft wie das „große“, Alfred I. und Mareike I., an, der Narrenzunft Homberg von 1957. „In meiner Zeit als Präsident des Kulturausschusses Grafschafter Karneval hat es das noch nicht gegeben“, freute sich Hansi Kitzhofer, der seit 2009 Präsident des Kulturausschusses ist. „Soweit ich weiß, vorher auch nicht.“ Zusammen mit den Jugendbeauftragten Andreas und Maria Driske hat sich das Kinderprinzenpaar das Motto ausgewählt: „Die Mäuse tanzen auf der Mauer, und wir haben jede Menge Power“. Als Hofdamen hat es sich Aylin Blajer und Lina Hülsken ausgesucht, die beide neun Jahre alt sind und in der neugegründeten Moerser Karnevalsgesellschaft Fantasya 2019 tanzen. Höhepunkt der Session ist der Nelkensamstagzug am 22. Februar 2020.

 

Garde Corps Moers feiert Karnevalsparty

In der Grafenstadt endet der erste Teil der Session am Samstag vor Totensonntag, auch wenn der Bund Deutscher Karneval noch närrische Feiern bis Anfang Dezember zulassen würde. Seit 2017 ist die Karnevalsparty, zu der das Garde Corps Moers ins Haus Engeln nach Asberg einlädt, die letzte große Feier, bevor die Freunde der fünften Jahreszeit ihre Narrenkappen wieder verstauen. „Die Party ist ein fester Termin“, freute sich Präsident Bernd Kalbfleisch. „Viele Karnevalisten befreundeter Vereine kommen vorbei.“ Die Gardisten tanzten selbst, begleitet von Tanzmariechen, nachdem Hoppeditz Jörg Thiel erwacht war. Die Elfengarde der KG Elfenrat Eick trat auf. Für Musik sorgten die niederländische Juxkapelle „De Joeckels“ oder der Sänger Chris Koch mit Karnevals- und Partymusik. So feierten die Karnevalisten bis nach Mitternacht, um den ersten Teil der Session ausklingen zu lassen. Sie warten jetzt auf den Januar, wenn sie wieder neu startet.

04.03.2019

Asberger Jecken im Venloer Zoch

Die Asberger Narren beeindruckten ganz in Blau-Weiß in der Stadt an der Maas. Als vierte Gruppe durften sie mitlaufen. Foto: Peter Gottschlich Foto: Peter Gottschlich

Venlo/Moers-Asberg · Das Garde Corps Moers, die Elfengarde und der Gardemusikzug im Nachbarland.

 

Bis zum Morgen blies Sturmtief Bennet in der Provinz Limburg. In Venlo konnten sie um 9 Uhr aufatmen, als das Festkomitee grünes Licht für den Rosenmontagszug gab - genauso wie in Moers. Fahren doch jecke Grafenstädter seit 2016 zum Rosenmontagszug in die Stadt an der Maas.

 

Diesmal waren es 70 vom Garde Corps Moers Blau-Weiß und der Elfengarde der Karnevalsgesellschaft Elfenrat Moers-Eick, von der Karnevalsgesellschaft Humorica und dem Gardemusikzug Blau-Weiß Asberg. 25 davon reihten sich ab 13 Uhr an vierter Stelle als Fußgruppe in den Zug ein.

 

Morgens trafen sich die Narren aus der Grafenstadt im Vereinsheim des TV Asberg. Mit einem Doppeldeckerbus fahren sie nach Venlo, wo sie sich in der Kneipe „Café de Gouverneur“ einquartieren. Wirt Marco Baars ist Karnevalist, im Venloer Verein Jocus genauso Mitglied wie im Garde Corps Moers. Gestern erhielt er den Orden des Garde Corps verliehen.„In Venlo ist der Karneval ganz anders als in Moers“, sagte Grade-Corps-Präsident Bernd Kalbfleisch.

04.03.2019

2. Garde Corps Party RP 13.11.2018

05.02.2018

Prinzenpaar unterstützt "Hamsterer"

Kleinfastnacht in Asberg: Nobbi I. und Tina I. (links im Bild) unterstützen die jecken Sammeltrupps. FOTO: K. Dieker

Moers. Das Moerser Prinzenpaar ist zu Kleinfastnacht mit 70 Asbergern durch den Moerser Südosten gezogen, um Würstchen und Eier zu sammeln. Von Peter Gottschlich

 

Die vierte neue Asberger Kleinfastnacht war eine der Rekorde. 70 närrische "Hamsterer" zogen in zwei Gruppen durch das Quartier, 20 mehr als vor einem Jahr. Nachdem sie geklingelt und gesungen hatten, sammelten sie in ihren Körben und Wagen 1000 Gläser Würstchen und mehr als 900 Eier - so viel wie nie zuvor. "Das Wetter ist kühl und trocken, einfach optimal", begründete Frank Eichholz als Vorsitzender der Asberger Bürgergemeinschaft den Rekord. "Dazu unterstützt uns das Prinzenpaar." Schließlich sind Nobbi I. und Tina I. Asberger, um in der Karnevalsgesellschaft Humorica aktiv zu sein. Und die hat in der Gaststätte "Haus Engeln" ihr Quartier. "Wir wurden von der Bürgergemeinschaft gefragt", erzählte der Prinz. "Als Asberger haben wir natürlich Ja gesagt."

Dabei nahmen Nobbi I. und seine Prinzessin das "Hamstern" nicht als Pflicht wahr, sondern als Kür. Gut gelaunt sangen sie mit den anderen Narren, so wie vor drei Jahren Markus I. und Sabine I.: "Enn Asberg sind die Quetschen riip, ein, twe, drie - För enne Penning krig me Fief, ein, twe, drie. Van Dag do sammele wie die Wörschkes, ok Eier paassen in da Körpchen."

Nachdem sie an der Gaststätte "Haus Engeln" gestartet waren, trugen die Jecken ihr Lied in den Geschäften entlang der Römerstraße vor. Später gingen sie in die Wohngebiete, um mit Gesang "Wörschkes" und Eier zu sammeln. Dort konnten sie an karnevalistischer Dekoration schnell erkennen, welche Hausbewohner närrischen Besuch wünschten. "Wir werden überall nett empfangen", erklärte Irmi Willems, warum es den Asbergern nichts ausmachte, bis zu sechs Stunden lang auf den Beinen zu sein.

Belohnt wurde sie am späten Nachmittag von Prinzessin Tina I., die 30 Narren zu sich nach Hause einlud. Dazu konnten alle Sammler und Nicht-Sammler am Abend in die Gaststätte "Haus Engeln" kommen, um dort kostenlos warme Würstchen mit Brot und Senf oder gebratene Eier zu essen. Dazu gab es ein närrische Fastnachtsprogramm, das unter anderem von der Tanzgarde der Humorica, dem Gardemusikzug Blau-Weiß Asberg und der Elfengarde der Karnevalsgesellschaft Elfenrat Moers-Eick gestaltet wurde. Auch Nobbi I. und Tina I., die am liebsten mit dem Song "Piratentanz" in See stechen, steuerten mit ihrem Hofstaat diesen jecken Hafen im Moerser Südosten an.

05.02.2018

Kleine Fastnacht, große Feier in Asberg

Kleine Fastnacht: Karnevalistisch verkleidete Mitglieder ortsansaessiger Vereine sammeln an der Haustür für eine große Karnevalsfeier im Haus Engeln am Samstag, den 03.02.2018 in Moers Asberg. Das Prinzenpaar des KGK, Tina I. und Mobbi I., unterstuetzt die Aktion. Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services © Heiko Kempken

Am Samstag feierten Mitglieder der Asberger Bürgergemeinschaft ihre traditionelle Kleinfastnacht.

 

 

Pünktlich um 11.11 Uhr trafen sich die Jecken vor dem Haus Engeln. Von dort teilten sich die fast 60 begeisterten Narren in zwei Gruppen auf. Die einen klapperten alle Privathäuser ab, während die anderen Köstlichkeiten in umliegenden Geschäften einsammelten. Irmgard Willhelms vom Obst- und Gartenbauverein ist mittlerweile schon das vierte Jahr dabei. „Es macht jedes Jahr viel Spaß. Alle sind mit Freude dabei und diesmal freuen wir uns besonders, denn das Wetter spielt auch mit. „Angefangen haben wir mit knapp 20 Leuten. Jetzt sind wir mittlerweile 60 und es werden jedes Jahr mehr“, erzählt Irmgard. Würstchen und Eier sowie andere Lebensmittel wurden am Abend in der Gaststädte Engeln zubereitet und bei einer kleinen Fastnacht-Veranstaltung mit Musik und Tanz kostenlos ausgegeben. Jeder Bürger war eingeladen, der Eintritt, wie jedes Jahr, frei.

„Dieses Jahr ist wirklich eine ganz besondere Stimmung, weil so viele die Aktion unterstützen“, schwärmt Bernd Herz, vom Finanzvorstand der Bürgervereinigung. Auch das Prinzenpaar des KGK, Norbert Haßhoff und Bettina Sölle, beide bekannt als Nobbi I. und Tina I. war in Begleitung des Prinzenführers Dieter Hausmann dabei. „Die Aktion ist ein großer Erfolg und begeistert alle Bürger. Wir haben herrliches Wetter und den größten Zug seit Langem“, freute sich Prinzenführer Hausmann am Samstag.

 

Unterwegs mit Bollerwagen

Bernd Herz, vom Finanzvorstand der Bürgervereinigung: „Die Tradition, durch die Stadt ziehen, Lebensmittel einsammeln und am späteren Abend gemeinsam mit Bürgern verzehren, geht schon Jahre zurück. Sie stammt eigentlich aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Damals sind die armen Leute mit Bollerwagen von Haus zu Haus gezogen. Eier und Würstchen waren Lebensmittel, die sich auch ärmere Bürger leisten konnten. Wir Karnevalisten haben die Tradition wieder aufgegriffen und verteilen das Essen an die Gäste im Haus Engeln.“

13.11.2017

Neues Garde Corps 2017 hält zusammen wie "echte Fründe"

Die Gardisten feierten im Haus Engeln und hatte so richtig viel Spaß am Abendprogramm. Foto: Klaus Dieker

Moers · Das Wort "echte Fründe", die "zesamme ston", wie die kölsche Karnevalsgruppe "De Höhner" singt, war immer wieder zu hören. Fühlen sich die Gardisten des "Garde Corps 2017 Moers" doch als echte Freunde, die sich lange kennen, weil sie fast alle seit Jahrzehnten in Karnevalsgesellschaften oder anderen Vereinen aktiv sind. Seit dem 20. März stehen sie zusammen, als sie ihren Karnevalsverein gründeten. Jetzt luden sie ins Haus Engeln zu ihrer ersten Karnevalssitzung ein, die sie Karnevalsparty nennen.

 

"Wir fühlen uns hier pudelwohl", meinte Moderator Jürgen Sauer. Elf Monate lang hatten er, der beim Asberger Würstchensammeln zu Kleinfastnacht mit Akkordeon in der ersten Reihe marschiert, und elf Gardisten Einzug und Gardetanz eingeübt. Angeleitet wurden sie von Maike Dautzenberg, die gleichzeitig Tanzmariechen bei der Karnevalsgesellschaft Elfenrat Moers-Eick ist, um bei der Premiere 150 Narren im Saal zu überzeugen.

 

Von Achim Klaschka bekamen sie ihre neue Vereinsfahne geweiht, die die Farben Blau und Weiß trägt. "Die Fahne ist ein Zeichen der Gemeinschaft", sagte der einstige Pfarrer von St. Bonifatius Asberg und Moerser Dechant. "Sie steht für Freunde, Friede und Hilfsbereitschaft." Dazu schwörten die Gardisten ihren Gardisteneid. "Wir verschreiben uns dem Garde Corps", sagten sie.

 

In diesem Corps sind alle gleichgestellt. Beispielsweise servierte Präsident Bernd Kalbfleisch seinen durstigen Mitgardisten schon einmal ein Tablett voller Bier. Dazu sind alle Gardisten echte Jecken, wenn sie mit ihren blauweißen Uniformen und ihren Säbeln, die sie Zabel nennen, Karneval feiern.

Freundschaft und Begeisterung ziehen Mitglieder an. Zur Karnevalsparty traten das 68. und 69. Mitglied ein. Und es kommen andere Karnevalisten, jetzt zum Beispiel Nobbi Haßhoff und Tina Sölle, die einen Tag später als Prinz und Prinzessin proklamiert wurden.

22.03.2017

Nach Streitigkeiten: Neues Gardecorps gründet sich in Moers

v.l.: Schatzmeister Frank Eichholz, Präsident Bernd Kalbfleisch, Geschäftsführer Bernd Herz, Vizepräsident Armin Sauer, Schriftwart Claudia Studecky. Foto: Dieker

Die Moerser Karnevalsszene ist um einen Verein reicher. Im Traditionshaus Engeln in Asberg trafen sich jetzt Karnevalisten, um ihren neuen Verein, das "Garde Corps Moers 2017", aus der Taufe zu heben. Mehr als 40 Karnevalisten kamen zusammen, um bei der Ämtervergabe ihr Votum abzugeben. Ähnlich viele waren in den vergangenen Monaten wegen vereinsinterner Streitigkeiten aus der Stadtgarde Blau-Weiß Moers ausgetreten.

Über zwei Monate hatten die Akteure an ihrer Satzung gearbeitet, die dann bei der Gründungsversammlung am Montagabend komplett verlesen wurde. Die Verabschiedung erfolgte einstimmig. Dem Eintrag ins Amtsregister steht nichts mehr im Wege. In einen weiteren Tagesordnungspunkt ging es um die Vergabe der einzelnen Ämter. Auch in diesem Punkt herrschte Einstimmigkeit.

 

Präsident wurde Bernd Kalbfleisch, sein Stellvertreter heißt Armin Sauer. Um die Finanzen kümmert sich Frank Eichholz. Die Vereinsgeschäfte führt Bernd Herz. Organisationsleiter ist nach Wunsch der Mitglieder Theo Küpper, sein Stellvertreter ist Jürgen Sauer. Seine Frau Renate Sauer übernimmt das Amt der Zeugwartin. Jörg Thiel kümmert sich um die Pressearbeit. Weitere Entscheidungen fielen am Gründungsabend

 

Das Standquartier wird im Haus Engeln in Asberg sein - ganz zur Freude von Wirtin Marlies, die an dem Tag auch ihren Geburtstag feierte. Die Suche nach sogenannten Wachlokalen hat für den Garde Corps begonnen. "Wir freuen uns, als junger Verein in die nächste Session zu gehen und legen Wert auf eine gepflegte Gesellschaft", sagte der stellvertretende Organisationsleiter Jürgen Sauer. "Wir haben nicht mit so vielen Menschen gerechnet, die zur Vereinsgründung kommen. Das stimmt uns optimistisch", sagte er.

Eine Erklärung mit einem Augenzwinkern hatte er auch parat: Frühlingsanfang und Weltglückstag. Perfekt für den ersten offiziellen Auftritt gab sich der Vorstand im nagelneuen Outfit: Schals mit Vereinsemblem in den Vereinsfarben Blau und Weiß. Über erste Veranstaltungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten lieferte der Vorstand ebenfalls Informationen. Am 10. Juni findet das erste Sommer-Biwak mit befreundeten Vereinen beim TV Asberg statt. Weitere Pläne für die kommende Session werden noch bekannt gegeben.

22.03.2017

Neuer Karnevalsverein heißt „Garde Corps Moers 2017“

von Rainer Becker

Moers. Seit Montag hat Moers einen neuen Karnevalsverein. 43 Karnevalsfreunde, davon über die Hälfte Frauen, hoben in der Asberger Gaststätte Zum Burgfeld (Haus Engeln) den „Garde Corps Moers 2017 e.V.“ aus der Taufe.

 

Seit Montag hat Moers einen neuen Karnevalsverein. 43 Karnevalsfreunde, davon über die Hälfte Frauen, hoben in der Asberger Gaststätte Zum Burgfeld (Haus Engeln) den „Garde Corps Moers 2017 e.V.“ aus der Taufe.

 

Zweck des „selbstlos tätigen“ und für jedermann offenen Vereins ist laut Satzung „die Pflege und Förderung des karnevalistischen Brauchtums“ und nicht zuletzt der Jugendarbeit. Dazu gehören die Durchführung von Karnevalssitzungen und -Umzügen sowie die Kontaktpflege zu in- und ausländischen Gesellschaften, Vereinen und Organisationen. Das Vereinswappen zeigt, wie die Uniformen, die Farben blau-weiß.

 

Zu Vorsitzenden des Vereins wurden einstimmig Bernd Kalbfleisch und Armin Sauer (Stellvertreter) gewählt. Mit Frank Eichholz, Bernd Herz und Theo Küppen waren ebenso schnell ein Schatzmeister, der Geschäftsführer und ein Organisationsleiter gefunden.

Ebenfalls einstimmig wurde Haus Engeln zum künftigen Standquartier der Garde gewählt: „Bevor man eine Leiter besteigt, sollte man sich vergewissern, dass sie an der richtigen Wand lehnt“, hatte Kalbfleisch eingangs eine alte Volksweisheit zitiert.

 

Sommerfest am 10. Juni
 

Ein für Außenstehende zwar etwas rätselhafter Spruch, der aber erklärt, warum Moers noch einen weiteren Karnevalsverein braucht. Sind doch viele der Gründungsmitglieder seit langem karnevalistisch engagiert. So etwa als Ex-Aktive in der „Stadtgarde“, die nun eine neue humoristische Heimat suchen: „Eine karnevalistische Organisation in der von uns gefundenen Form gibt es noch nicht. Viele von uns lieben das gesellige Miteinander, das der Karneval bietet, und wollen dies auch in Zukunft nicht missen“, erklärt der neue Vorsitzende.

 

Nachwuchs gibt es übrigens auch schon: Als erstes offizielles Mitglied und künftiger Gardist wurde Ben aufgenommen, der 18 Monate junge Enkel von Wirtin Marlies Verführth, die zudem just am Montag Geburtstag hatte.
Erste Veranstaltungstermine stehen ebenfalls schon fest: Am 10. Juni feiert das Garde Corps beim TV Asberg ein großes Sommerfest und am 17. November steigt im Haus Engeln die erste Karnevalssitzung der neuen Session.

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Garde Corps Moers 2017

Postfach 101304
47403 Moers

 

Standquartier Haus Engeln

Römerstr.348

47441 Moers

 

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E-Mail: Garde.Corps.Moers.2017@t-online.de

 

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